Edward&Bella *-* Gratis bloggen bei
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Hier kommt die kurze, nicht wirklich endende Geschichte.

Ich lese meisten immer nur so gesagte Leseproben. Die Twilight Fans geschrieben haben.

Aber was will man machen =) Geschrieben ist es toll, denke ich.

 

Bis(s) zum wandelnden Sein.

 

Haupt- & Nebencharaktere: Rachel, Megan, Edward, Bella, Jasper, Alice,
Carlisle, Rosalie, Emmett, Esme, Charlotta;

Haupt-Orte: Forks, Port Angeles, Denali;

Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Ich hatte mich von der gestrigen Jagd kaum erholt, und doch ausreichend Kraft, um mit Bella eine Wanderung zu machen.
Bei unserem Tempo hätte Charlotta nicht mithalten können, auch wenn sie ebenso wie wir ein Vampir war. Der Wald erschien unheimlich und man hatte durch die hohen Bäume, welche sich leicht zueinander neigten, das Gefühl, zerbrechlich zu sein. Ich spürte die Anwesenheit eines Fremden und geriet leicht in Panik. Bella schien es zu bemerken und wandte sich zu mir um. Sie sah weder ängstlich noch überrascht aus. Sie schien zu wissen, wer der Fremde war.
„Keine Sorge, es ist nur Edward…“ Verwirrt blickte ich drein. Wieso kam er mir nur so fremd vor? Da sah ich ein junges Reh, so frisch und duftend. In sekundenschnelle stand Edward an Bellas Seite und beäugte mich voller Misstrauen. Mein Blick ruhte immer noch auf dem Tier. Edward legte einen Arm um Bellas Taille und zog sie an sich. Ich bleckte die Zähne und setzte ein hämisches Grinsen auf. Edward schüttelte unmerklich den Kopf – er hatte meine Gedanken gelesen. Bella schwebte an mich heran und versuchte, mich zu beruhigen. Mir gelang es, mich aus ihrem Griff zu befreien und schon stürzte ich auf das unschuldige Tier. Es ergriff die Flucht, doch da hatten meine messerscharfen Zähne das Fleisch bereits durchbohrt. Ich verfiel beinahe in einen Rausch, doch Bella und Edward waren sofort zur Stelle. Sie wussten, dass meine Verwandlung nicht allzu lang her war und es mir schwer fiel, mich an gewisse Regeln zu halten. Bella half mir auf und warf Edward einen flüchtigen, dennoch eindringlichen Blick zu. Er schenkte mir widerstrebend ein Lächeln, von dem ich wusste, dass es falsch war. War er just der Meinung, ich würde Menschen angreifen? In Jasper, Alice und Emmett hatte ich bereits gute Freunde gefunden. Rosalie schien mich zu mögen, was mich sehr glücklich machte. Carlisle und Esme sorgten für mich, als wäre ich Teil ihrer Familie. Doch Edward schien überzeugt davon zu sein, dass wir anders waren. Bei Charlottas Anblick musste man schmunzeln, sie war wunderschön. Ein lieblicher, friedvoller Vampir. Sah ich so furchterregend, so falsch aus? Feindselig starrte er mich an. Ich blickte zurück in seine karamellfarbigen Augen. Ich war den Tränen nahe. Sonnenstrahlen drangen nun hervor. Zwischen den Bäumen setzte eine düstere Gestalt Fuß vor Fuß. Ich war überrascht, als Edward mich schützend hinter sich schob und Bella neben ihm in Angriffsposition überging. Mein Atem war eisig, wie gewöhnlich. Als Vampir bräuchte ich in solchen Situationen eigentlich keine Angst zu haben, ganz gleich, wer hinter dieser Fassade stecken mochte. Die Person blieb ruckartig stehen, sah uns prüfend an und lief dann auf uns zu. Bella lachte und entspannte sich wieder. Edward schmunzelte ebenfalls und nun wich auch mir ein leises Lächeln von den Lippen. Es war Megan. Meine beste, ach so geliebte Freundin. Erleichtert fiel ich ihr um den Hals. Sie war schön wie eh und je. Ihre blonden Haare glichen einer Engelsmähne und ihr herzförmiges, vertrautes Gesicht ließ mich – wenn auch nur für einen winzigen Augenblick – die drohende Sonne vergessen. Edward sah nun eine Spur fröhlicher aus. Bella sprang auf Edwards Rücken – er war immer noch schneller als sie – und ich nahm Megan an der Hand. Zu schade, dass wir die Lichtung nicht erreicht hatten. Ich hätte sie zu gern einmal gesehen, so wunderschön, wie sie Bella mir vor einiger Zeit beschrieben hatte. Zwischendurch warf ich einige sehr nachdenkliche Blicke zu Edward und versuchte, meine Gedanken für mich zu behalten. Ich spürte seinen Blick mehrmals auf mir ruhen. Megan zweifelte an unserer Zeit. Die Sonnenstrahlen ließen unsere nackte Haut aussehen, als bestände sie aus zahlreichen, kleineren Kristallen. Bella wirkte ebenso beunruhigt und legte genüsslich ihre schmalen Lippen an Edwards Nacken. Wir erreichten den Waldrand und beschleunigten, auch wenn es schier unmöglich zu sein schien, unser Tempo. Bella und Megan kletterten die Hauswand hoch und verschwanden, vollkommen lautlos. „Rachel, könnte ich… Dich bitte kurz sprechen?“ Edwards Stimme schien zu versagen. Ich wusste nicht, ob ich das wollte, trotzdem bejahte ich es und setzte mich mit ihm auf die Veranda. Er sah mich nur an, um Zeit für die richtigen Worte zu finden. „Ich habe gehört, was du dachtest…“, brach er in das unerträgliche Schweigen hinein. Betrübt schaute ich zu Boden, ich wollte nicht hören, was er mir zu sagen hatte. „Du wunderst dich sicherlich, warum ich immer so unfreundlich gegenüber dir bin… Das lässt sich erklären, aber dafür musst du mir aufrichtig zuhören!“ Seine Miene war ein wenig zornig, er wirkte leicht aufgebracht. Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Ungewollt schwollen meine Augen an, doch ich konnte aufgrund meines Seins nicht weinen. Seine Miene entschärfte sich, sein Blick war gequält. „Du musst wissen, dass… Du überhaupt keine Verantwortung für das trägst, was in meinem Kopf herumspukt…“ Er schien zu hören, dass ich ihm nicht glaubte. Er schloss die Arme um mich und ich neigte dazu, meinen Kopf an seine eiskalte Brust zu legen. „Ich konnte nie jemanden leiden, der Bellas Freundeskreis angehörte. Ich habe Angst um Bella, auch wenn sie inzwischen gut auf sich selbst aufpassen kann. Ich habe nur schlechte Erfahrungen gemacht.“ Ich dachte eine Weile darüber nach, dann verstand ich. „Wie kann dir beweisen, dass meine Familie auf der Seite des Guten ist?“ Edward verlor sich in seinen Gedanken. „Die Zeit heilt all die Wunden…“, meinte er und ich konnte nicht verhindern, ein leises Kichern von mir zu geben. Er sah mich eindringlich an, konzentriert und unsicher zugleich. Ich wusste, was er tat und dachte an schönere Zeiten. Eine friedvolle Zeit, in welcher er mich entgültig akzeptieren würde.
Er schmunzelte und wir gesellten uns zu Bella und Megan. Bella schmiegte sich abrupt an seine eisige, harte Brust und ich genoss den Augenblick, die beiden so verliebt zu sehen. Alle acht Augen waren golden, der Durst gestillt und das Verlangen nach Blut somit befriedigt. „Wir könnten ins Kino nach Port Angeles fahren…“, wandte ich ein. Megan war vollends begeistert. Doch meine Lust verflog in sekundenschnelle, so schnell wie sie gekommen war. Edward küsste Bella – leidenschaftlich. Megan schnitt angewidert eine Grimasse. Ich lächelte. Die beiden ließen sich allerdings nicht stören. Megan fletschte die Zähne. Verwundert blickte ich drein, folgte ihrem Blick und sah einige Touristen den Wald erkundschaften. Beängstigend warf ich Bella einen viel sagenden Blick zu. Unsanft sprang sie auf die Beine. Diese Menschen – sie dufteten so herrlich nach frischem, saftigem Blut… köstlich.
Ich hatte meine Entscheidung bislang nicht bereut. Ebenso wenig wie Megan. Unser Durst war gestillt und doch verspürte ich den Drang, diesen wehrlosen Touristen das Blut auszusaugen. Ich schloss die Augen und setzte mich. Langsam atmete ich ein und aus, meine Lider wurden schwer und ich konzentrierte mich auf meine Beherrschung. Megan schien es nicht sehr gut zu verarbeiten. Edward hielt sie davon ab, zum Angriff überzugehen. Hoffnungslos ließ ich mich von Bella trösten. Doch Megan wurde aggressiv, löste sich mit Leichtigkeit aus Edwards Armen und schwebte blitzschnell in Richtung Waldrand. Erschrocken schnürte es mir die Kehle zu. Wenige Sekunden vergingen und das hilflose Geschrei begann. Ich sorgte mich sehr um Megan, sie war wie eine Schwester für mich und ich wusste, was sie durchmachte. Meine Hände versuchten das Geschrei zu dämpfen und ihn auf diese Art und Weise für meine Ohren erträglicher zu machen. Bella schloss mich fester in ihre Arme, auch sie blickte beunruhigt drein. Nach einer halben Ewigkeit, so schien es mir, tauchte Edward wieder auf. Er setzte Megan behutsam, dennoch aufrecht hin. Lange sah er sie an. Draußen legte sich unheimliche Stille nieder. Ich getraute mich nicht, meiner Freundin einen Blick zuzuwerfen. Möglicherweise konnte ich den Anblick nicht ertragen. „Wir bringen sie schnellstmöglich zu Carlisle, auf ihn wird sie hören und er kann sie beruhigen.“ Wahre, tröstende Worte. Unterwegs stieg Vorfreude in mir empor. Ich hatte den Cullens erst gestern einen Besuch abgestatten, doch mit dem Leben änderte sich auch die Zeit. Die Sonnenstrahlen durchdrangen kaum die beschichtete Wolkendecke, es war als würde sie trauern. Ich mied es nach wie vor, Megan anzusehen. Bella nahm zärtlich meine Hand entgegen. Ich genoss den kühlen, eisigen Wind. Es waren unzählige Wegzweigungen, doch Edward führte uns bewusst durch den dichten, großen Wald. Schon bald erblickte ich den Umriss des Hauses der Cullens.
Alice und Jasper frohlockten durch den Vordergarten. Megan stöhnte und murmelte etwas unverständliches. Besorgt entgegnete ich ihrem Blick. Sie sah mich an, nur mich. Ich selbst hatte noch nicht genügend Erfahrung, was das Sein als Vampir anging. Verzweifelt und betrübt wandte ich mich ab. Edward schien erneut meine Gedanken gelesen zu haben, erwiderte jedoch nichts. Jasper blickte auf und seine glänzende Laune verflog ebenso schnell und spurlos wie meine es getan hatte. Irritiert musterte Alice Megan. Zornig klang Edward, als er nun sprach. „Ich muss Carlisle sprechen.“ Seine Stimme machte jegliche Andeutung zu versagen. Nach wenigen Augenblicken sah er beschämt zu Boden. Beeindruckt und zugleich völlig perplex starrte ich Jasper an. Alice lächelte matt. „Sie sind außer Haus.“, meinte Alice. Jasper nickte eifrig und schlang einen Arm um Alice' Taille. Ich spürte, dass es der Wahrheit entsprach.

Argwöhnisch beäugte Bella mich, als ich verständnisvoll dreinblickte.
Alice warf einen blitzschnellen Seitenblick zu Jasper, sie schien verunsichert zu sein. Edward lachte im Stillen in sich hinein. „Sie sind also auf der Jagd?“ Alice schwieg, Edward las ihre Antwort. Er wandte sich erneut zum Wald. Jaspers Miene verfinsterte sich ein wenig. Nach einem endlosen Augenblick, so schien es mir, ermahnte er ihn. „Carlisle meint, es sei zu gefährlich. Er hat uns den Befehl vermittelt, die Verantwortung zu übernehmen, sofern ihr…“ Jasper führte die Ermahnung in Gedanken zu Ende und setzte einen Punkt. Spöttisch baute sich Edward vor Jasper auf, angespannt. Jaspers Augen strahlten Durst aus. Er war durstig und seine Augen färbten sich endgültig blutrot. Jasper gab Alice ein Zeichen, sich von ihm abzuwenden. Mit verzweifelter Miene gesellte sie sich zu uns. Bella, Megan und mir. Sie atmete schwer. Beruhigend legte ich eine Hand auf ihre Schulter, drehte sie zu mir und schloss sie in die Arme. Nun schluchzte Alice. Edwards verstohlener Blick spiegelte sich in Jaspers Augen. Edward fletschte grinsend die Zähne, Jasper setzte sein typisches Pokerface auf. Megan hatte bereits aufgehört zu Schluchzen, sie verfolgte das Schauspiel mit Neugierde. Megan verfiel in einen Rausch, Bella wirkte sehr beunruhigt, Alice war verunsichert, Edward schien zornig zu sein, Jaspers Fähigkeiten wurden auf eine harte Probe gestellt und ich – ich war die einzige, die nicht wusste, warum oder ob ich mir überhaupt Sorgen zu machen brauchte. Es musste etwas Schwerwiegendes vorgefallen sein. Eine Auseinandersetzung? Ein… Kampf? Mein Gesicht ward blass bei diesen grausamen Gedanken. Blasser als je zuvor. Bella warf Edward einen flehenden Blick zu, bis er sich letzten Endes mit einem verächtlichen Schnauben von Jasper abwandte. Alice schwebte auf ihn zu, Tränen flossen über ihre zarten Wangen und sie schmiegte sich an seine eiserne, angespannte Brust. Einige Sekunden verharrte die Szene. Ich widmete meine Aufmerksamkeit dem Porsche 911 Turbo. Der pure Neid stieg in mir empor. Ich war mit meinen 17 Jahren ein wenig unreif. Megan hatte sich ein wenig beruhigt, nahm mit aller Vorsicht meine Hand und wandte sich, ebenso wie Bella und Edward, dem Wald zu. Blitzschnell wendete sich die Szene. Jasper und Alice sahen wieder eine Spur fröhlicher aus. Letztlich warf Edward Jasper einen verhöhnten Blick zu, woraufhin Jasper einen drohenden Schritt auf ihn zuging. Wir wurden Eins mit dem Wind, glichen gefährlichen Raubtieren. Nach wenigen Minuten hatten wir die Lichtung erreicht, auf welcher wir ab und an Baseball spielten, sobald sich die Möglichkeit ergab. Zahlreiche Polizisten bahnten sich einen Weg durch den brennenden Wald, sie sahen sehr beunruhigt aus. Waren sie auf der Jagd? Waren sie auf der Flucht? Unzählige Bäume flammten auf, Funken sprühten umher. Ein junges, ängstliches Mädchen schrie in unmittelbarer Nähe.

 
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