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 So Mädels jetzt blogg` ich mal

Die Geschichte ist frei erfunden und hat keine Hintergründe; das kam alles aus dem öhmmm Bauch heraus... Kopf wie auch immer... hehe

Aso Tanja und Sarah, ich hab` die Geschichte mittlerweile fortgeführt.

 

Es schlummert in jedem eines Menschen,

die Frage ist nur, ob man Charakter genug hat um es wachsen und gedeihen zu lassen.

Wächst und gedeiht es erst, übersteigt es etliche Grenzen des unbewussten Könnens.

Bewusst wird es einem erst dann, wenn es schon zu spät ist.

 

Ich schaute ihn wütend an in der Hoffnung, dass die Wut ihn zerfressen würde. Allerdings erwiderte er meine Blicke, nicht meinen Vorstellungen entsprechend, Gefühlsgleich, sondern musterte mich eindringlich an. Dabei umspielte sein markantes Gesicht ein Lächeln. Ich spürte wie ich errötete. Trotz der Wut empfand ich den Drang ihn berühren zu müssen. Ich widersetzte mich, indem ich den Gedanken schnell abschüttelte. Denn wie konnte es sein, dass er mich so aus der Fassung brachte? Obgleich er mich auch nur anschaute. Doch seine Blicke sprachen mehr als gesagt werden brauchte. Die Enttäuschung in mir legte sich. Ich kämpfte jedoch an um sie aufrecht zu halten. Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen, um seinen Blick zu entkommen. Ich holte für tief Luft und öffnete sie wieder. Er schaute mich immer noch mit demselben eindringlichen Blick wie zuvor an, dabei machte er einen Schritt auf mich zu. Jetzt trennte uns nur noch eine Armlänge. Ich merkte wie mein Körper pulsierte und fiebernd nach mehr verlangte. Doch ich wagte es nicht meinen Körper Taten sprechen zu lassen. Verletzt und noch zugleich enttäuscht, wanderte mein Blick nach unten. Plötzlich merkte ich wie eine warme Hand meine Taille umschlug. Mein Herz raste. In mir stieg die Hitze. Ich schaute auf noch immer errötend und spürte wie er sich langsam vortastete. Seine andere Hand umfasste die andere Seite meiner Taille. Abrupt zog er mich an sich. Unsere Körper schienen in den Moment magisch aneinander gesogen zu sein. Die Schwingungen, die uns umgaben schienen sich von Minute zu Minute zu verstärken. Ich schaute ihn in die Augen und merkte nur wie meine Arme ihn automatisch umschlossen. Auf Zehenspitzen abstützend, näherte ich mich ihm. Er lächelte und drückte mich noch fester an sich. In dem Moment trafen sich unsere Lippen. Die Hitze loderte und es schien als wenn in mir ein Gefühlschaos tobte. Meine Beine sackten fast weg, die sich allerdings durch seinen Griff noch fangen konnten. Leidenschaftlich begann er mich zu küssen. Seine Küsse schienen erst langsam und wurden immer fester und unruhiger. Ich spielte mit. Plötzlich breitete sich in mir nach einer Weile ein Unbehagen aus. Mir war nicht nach mehr zumute. Ich versuchte mich aus seinem Griff zu befreien, doch er schien nicht zu verstehen und drückte mich noch fester. Unbeholfen in der Situation kam Verzweiflung auf. Ich biss ihn auf die Lippe. In dem Moment schubste er mich mit Wucht gegen die Wand und hielt sich eine Hand vor den Mund. Ich stieß mir den Kopf an und sackte zusammen. Gekrümmt und mit Blutunterlaufener Lippe schrie er: „Spinnst du?!“ Mein Kopf schmerzte durch den Aufprall mit der Wand. Ich fasste mir an den Hinterkopf; der Druck in mir schien stark. Reflexartig drückte ich beide Hände, Zeigefinger und Mittelfinger, gegen die Schläfen in der Hoffnung der Druck möge bald verschwinden. Ich schüttelte meinen Kopf. Der Schmerz schien wie Feuer und Flamme. Meine Muskeln verkrampften. Ich krümmte mich vor Schmerzen auf den Boden noch immer Zeigefinger und Mittelfinger  an den Schläfen haltend. Mit nassen zusammen gekniffenen Augen verweilte ich in der Position einige Minuten. Wieso musste dies ausgerechnet jetzt wieder geschehen? Ich hatte mich doch unter Kontrolle….. Anscheinend muss es an den Aufprall gelegen haben. Ich überlegte und stimmte dem nach langem nachdenken zu. Ich überprüfte nach einer Weile, ob der Schmerz noch standhielt und milderte den Druck an meinen Schläfen. Der Schmerz ließ nach und verschwand. Erleichtert setzte ich mich auf und merkte wie meine Muskeln erschlafften. Allerdings schmerzte jetzt mein ganzer Körper durch die Anspannung der Muskeln; dies nahm ich aber in Kauf. Ich blickte auf und sah dass er mich wieder anmusterte. Ich verdrehte die Augen: „Vollidiot.“

 

 

Angelehnt sowie sitzend an der Wand, wobei meine Blicke nicht von ihm wichen sowie die seine nicht von mir, starrten wir uns nur an. Das Verlangen, das vor kurzem Oberhand hatte, schien wie spurlos verschwunden zu sein. In mir breitete sich ein anderes Gefühl aus. Es war die Enttäuschung. Nicht die über ihn sondern die meinetwegen. Die Enttäuschung siegte schließlich über das Verlangen. Ich lächelte in mich hinein. Schließlich wollte ich es doch! Trauer breitet sich allerdings in mir aus. Weshalb schien mir das alles so schwer zu sein? Ich strich mir bei dem Gedanken meine Haare aus dem Gesicht, dabei zog ich meine Knie an meine Brust. Mein Kopf schien in diesem Moment zu schwer für meinen Körper und so legte ich ihn auf meine Knie. Ich verweilte in dieser Position und dachte über all das nach was in den letzten Tagen passiert war. Diese Krampfanfälle…. Dieses Licht bei Nacht… Das Blut, das aus mir entwich und entlang meines Körpers runter floss. Diese Veränderung. In mir stieg ein Kloß auf. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Ich versuchte den seelischen Schmerz zu unterdrücken, doch ich schien nicht im Stande zu sein. Ich war einfach zu schwach und ließ die Gefühle über mich ergehen. Ich fing erbitterlich an zu weinen.  Dabei umschloss ich meine Arme um meine Knie und weinte. Die Minuten verstrichen und ich fasste mich, wischte mir die Tränen weg und räusperte mich, denn die Stille sowie mein innerer Kampf schien mir unerträglich zu sein. Ich schaute zu ihm auf. Er blickte mich traurig gleichfalls mit leidend an. Er beugte sich zu mir und hielt mir schließlich seine Hand hin. Ich verdrehte meine Augen, doch nahm seine Hand ohne Worte an. Als ich auf den Beinen stand, breitete sich ein Schwindelgefühl in mir aus. Dimitrius hielt mich krampfhaft an seiner Seite fest, dabei umschloss er meine Taille mit beiden Händen und lehnte mich an seinen Körper. Mein Körper reagierte sofort auf seine Berührungen. Kaum angelehnt an ihm, machte mein Herz auch schon einen Sprung vor Freude. Ich hasste dieses Gefühl. Ich war schwach und das gefiel mir keinesfalls. Ich blickte zu ihm auf und schaute ihm ins Gesicht. Unsere Gesichter schienen sich dabei glatt zu berühren. Ich biss mir auf meine Unterlippe und zwang mich dieses Verlangen zu unterdrücken. Schnell blickte ich nach vorne um den Blickkontakt zu vermeiden. Ich genoss seine Nähe, doch wusste gleichfalls das es nicht das richtige war. Ich begehrte ihn und das schon zu lange. Und das zu sehr. Mir war es einfach nicht vergönnt ihn begehren zu dürfen. Widerwillig sprang ich von seiner Seite noch immer dabei schwankend. „Ich denke, ich schaffe das auch wirklich alleine.“ Er runzelte die Stirn, dabei gefiel ihm der Gedanke genauso wenig wie mir. Die Entfernung zwischen uns schien ihm unerträglich zu sein. Er machte einen Schritt auf mich und strich mir den Arm. „Es tut mir leid.“ Mit diesem Satz war es üm mich geschehen. Er drehte sich um und verschwand lässig in Richtung Wald. Es war das Richtige, redet ich mir ein. Ich schaute auf zum Himmel. Das schimmernde blau umgab mich und ich wusste heute Nacht ist es wieder so weit. Ein Blitzgedanke kam mir auf. Bis vor einigen Wochen schien mir der Himmel mit meinen menschlichen Augen gleich zu sein. Immer das eintönige blau vom Himmel fallend. Jetzt allerdings war es mir möglich jede Nuance des Blautons herauszufiltern. Ich wusste jetzt genau wann mich wieder mein Schicksal einholen würde. Ich verzog das Gesicht. Mit Dimitrius an meiner Seite schien das allerdings unmöglich zu sein. Noch immer musste ich mich ihm als die geben, die er zu kennen schien. Jedoch wusste ich, dass er genau die Veranlagung besaß, um diese Gene aufrechterhalten zu können. Mit einem Kuss der gewollten Übergabe könnte ich ihm Stärke vermitteln und das besiegeln, was mir das Schicksal bot. Ich wollte ihm das allerdings nicht antun. Das ganze schien ausweglos und mit einem Seufzer ging ich ins Haus hinein. 

 


29.3.09 14:45
 


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