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Teil 9. Robert Pattinson Geschichte *__*

 


Eine ganze Weile spazierte ich durch den Regen, doch wirklich abreagieren konnte ich mich nicht. Und zu allem Überfluss rief mich auch noch Diana an um mir die brühendheißen neuesten Nachrichten zu übermitteln, dass ihr neuer Liebling Robert Pattinson, der Star aus Twilight angeblich eine Freundin hat. Ich hätte sie am liebsten durchs Telefon gezogen, aber sie hatte ja gar keine Ahnung. So gut wie niemand wusste, wer mein bester Freund war. Bis auf Sarah und ihr Mann natürlich. Beim Gedanken an Sandra und das ich sie bald endlich wiedersehen würde, beruhigte ich mich schließlich etwas. Ich hatte sie schon viel zu lange nicht mehr gesehen und vermisste die Abende mit ihr, wie wir stundenlang irgendwelchen Blödsinn von uns gaben. Sie fehlte mir sehr. Genau wie bei Robert, war es hauptsächlich nur eine telefonische Freundschaft. Bis auf den Unterschied, das ich Sandrah etwas öfter zu Gesicht bekam. Robert hatte ich seit unserem Kennenlernen ja gar nicht mehr gesehen. Ich freute mich riesig ihn endlich wiederzusehen, doch nach unserem Streit vorhin, hatte ich auch etwas Angst vor unserem Treffen. Ich hoffte, dass er sich bis dahin wieder beruhigen würde.
Als ich wieder zuhause war, hatte ich ein furchtbar schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Ich hätte wirklich nicht so ausrasten sollen, aber irgendwie hatte es KATE ja nicht anders verdient. Ich konnte sie ganz und gar nicht leiden und das würde sich auch nicht ändern, aber Robert zuliebe würde ich mich zusammenreißen und einen auf gute Miene machen.
Ich schrieb ihm eine Entschuldigungs- SMS:
„Hey Großer. Es tut mir leid wegen vorhin. Ich war wohl wirklich nicht fair gewesen zu deiner Freundin. Ich will mich wegen ihr nicht mit dir streiten. Wir sollten uns niemals wegen jemand anderen streiten… Bitte verzeih mir. Habs nicht so gemeint.“

Doch eine Antwort bekam ich nicht. Auch nicht in den nächsten Tagen. Ich schrieb ihm immer wieder, aber er antwortete leider immer noch nicht. Das machte mich wirklich traurig. Als ich die Daten für meinen Flug kannte, schickte ich die ihm per Email zu. Ich hoffte sehr stark, dass er mich abholen würde. Wenn nicht würde ich mir ein Taxi zu meinem Hotel nehmen müssen und meinen ganzen Plan für die Woche noch mal überdenken.
Als ich dann weitere Tage später dann endlich im Flugzeug saß, war ich wirklich aufgeregt. Und ich hatte ein flaues Gefühl im Magen. Eine Antwort bekam ich auch diesmal nicht. Mir war wirklich zum Heulen zumute. Ich konnte einfach nicht glauben, dass er wegen dieser dummen Geschichte immer noch sauer war. Das flaue Gefühl im Magen verstärkte sich noch, als wir dann landeten. Ich hätte mich am liebsten übergeben, doch ich riss mich zusammen. Ich atmete noch mal tief ein und aus und stieg dann aus. Als ich auf mein Gepäck wartete, gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Ich dachte an die letzten Tage, wo ich nichts von ihm gehört hatte, aber im Fernseh immer und immer wieder Berichte über ihn sah. Er war wirklich atemberaubend gutaussehend geworden. Selbst mit seinem Dreitagebart sah er wirklich gut aus. Ich dachte an dieser blöden Kate, und was sie doch für ein großes Glück hatte, ihn zu haben. Ich hoffte sehr, dass sie das zu schätzen wusste.
Das Gepäck kam und ich machte mich dann auf die Suche.
Circa eine Stunde stand ich im Flughafen, doch niemand war zu sehen. Ich merkte, wie sich Tränen in meinen Augen bildeten. Ich versuchte sie zurückzuhalten, doch es gelang mir nicht. Weinend machte ich mich dann auf den Weg nach draußen um dann in ein Taxi zu steigen. Ich hatte meine Tasche schon im Kofferraum verstaut und wollte grade einsteigen, hörte ich von Weiten eine mir vertraute Stimme meinen Namen rufen. Erschrocken drehte ich mich in die Richtung und sah einen Mann, in meine Richtung laufend und heftig winkend. Ich hatte noch immer Tränen in den Augen und konnte ihn nicht auf den ersten Blick erkennen, doch die Stimme verriet mir, dass es Robert war. Schnell wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht, und Freude breitete sich in mir aus. Völlig außer Atem blieb er vor mir stehen. Er stützte sich mit den Händen auf seine Knie ab und versuchte wieder zu Atem zu gelangen und mit mir zu reden.
„Sorry Josy…….Ich hatte deine Mail zu spät bekommen…..“ Er war immer noch ziemlich außer Atem. Ich kramte die Tasche wieder aus dem Kofferraum und sagte dem Taxifahrer, dass er den nächsten Fahrgast mitnehmen sollte. Er sah mich böse an, lud dann aber schon die Koffer einer anderen jungen Frau ein und fuhr dann mit ihr davon. Er schaute mich an und ihm war klar, dass ich geweint hatte.
„Josy, was ist los? Warum hast du geweint?“ fragte er.
„Ich dachte du wärst immer noch böse auf mich und ich war so enttäuscht, dass du nicht gekommen bist…bis jetzt.“
„Ach das ist längst vergessen. Ich hatte deine SMS ja auch bekommen. Ich war gerade mit Kate unterwegs und als ich zurück schreiben wollte, war mein Akku leer. Und zuhause bemerkte ich, dass mein Handy verschwunden war. Ich muss es wohl irgendwo verloren haben, denn es ist bis heute nicht mehr aufgetaucht.“
„Das nennt man dann wohl dumm gelaufen.“
„Wohl wahr. Ich hab mittlerweile eine neue Nummer, aber deine hab ich leider nicht mehr. Du musst mir die unbedingt wieder geben, damit uns so was nicht noch mal passiert.“
„Kein Problem.“ Ich war unendlich erleichtert, dass es sich nur um ein Missverständnis gehandelt hatte. Er schwang meine Tasche über die Schulter und wir gingen zu seinem Wagen. Er fuhr einen schwarzen 3er BMW. Schickes Teil. Zu meiner Enttäuschung waren wir nicht allein. Kate saß auf dem Beifahrersitz und sah mich düster an. Ich setzte mich auf den Rücksitz und dann fuhren wir zu meinem Hotel. Ich versuchte immer wieder mit Rob ins Gespräch zu kommen, doch Kate funkte mir immer wieder dazwischen. Gott, wie ich sie hasste, doch ich lies mir nichts anmerken.
Bei meinem Hotel angekommen, stieg ich aus und wir verabschiedeten uns erstmal. Später würde er mich wieder abholen und wir würden dann zu ihm fahren und was zusammen essen. Kate wollte kochen. Na toll…Kate würde auch da sein. Und bestimmt würde sie mir immer wieder dazwischenquatschen, wenn ich mal mit Rob reden wollte. Endlich sahen wir uns wieder, doch sie würde uns bestimmt nicht aus den Augen lassen und ich würde mich nie ungestört mit ihm unterhalten können.
Verärgert checkte ich im Hotel ein und trug dann meine Sachen in mein Hotelzimmer, wo ich mich erst mal aufs Bett warf und grübelte. Mir viel auf, das es dasselbe Hotelzimmer war, welches ich das letzte mal, bei der Hochzeit bewohnte. Nicht hatte sich hier verändert.
Ich räumte meine Sachen in den Schrank und brachte meinen Kulturbeutel ins Bad. Zur Entspannung ließ ich mir erst mal ein heißes Bad ein. Das würde mir bestimmt helfen, runter zu kommen. Leider blieb der erwünschte Effekt aus. Ich freute mich zwar immer noch auf Rob, aber auf den Abend an sich freute ich mich nicht wirklich.
Schleppend ging ich zum Kleiderschrank und kramte hervor, was ich grad zu packen bekam. Meine zerschlissene Lieblingsjeans und ein stinknormales Shirt. Das passte zu meiner Stimmung.
Als ich unten in die Hotellobby kam, wartete Rob bereits auf mich und kam auf mich zu.
„Wir hatten noch gar keine Gelegenheit, uns richtig zu begrüßen.“ Sagte er grinsend, und drückte mich dann fest an sich. Ich genoss es und so bleiben wir einen Moment Arm in Arm stehen.
Dann gingen wir zu seinem Wagen. Zum Glück warte diesmal nicht Kate dort und so hatten wir etwas Gelegenheit uns zu unterhalten. Aber damit war auch schon Schluss als wir bei seiner Wohnung ankamen, denn schon vor der Haustür wartete schon ungeduldig seine tolle Kate. Ich hätte Kotzen können, als ich sie sah. Wie sie da stand mit ihren viel zu kurzem Minirock und dem knappen Top darüber eine Schürze zum Kochen. Man kanns auch übertreiben, dachte ich mir.
Wir stiegen aus und sie begrüßte Rob, als hätte sie ihn Wochenlang nicht gesehen. Sie kam die kurze Treppe mit ihren High Heels runtergestolpert und warf sich ihm an den Hals um ihn dann wild abzuknutschen- Widerlich!
Langsam kam ich hinterher und wir gingen dann hinein. Er wohnte im Haus seiner Eltern, in einer eigenen Wohnung, im ersten Stock. Drinnen roch es zwar nach etwas Essbaren, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie etwas Gutes zustande gebracht hatte.
Immer wenn Rob gerade versuchte richtig mit mir zu reden, rief sie ihm aus der Küche zu sich und wieder war er weg. Am liebsten wäre ich hinterher gegangen um sie umzuhauen, damit ich mich mal ungestört mit Rob unterhalten könnte. Ich hatte ihm soviel zu erzählen, doch ich kam einfach nicht zu Wort. Diese blöde Kuh wollte partout nicht, dass wir redeten. Und er lies es auch noch zu. Ich wurde immer wütender, doch ich hoffte, dass er es bald merken würde, und sich dann um mich kümmern würde, doch dem war nicht so. Und wie ich auch schon vermutet hatte, war das Essen ungenießbar. Und er versicherte ihr auch noch, es würde vorzüglich schmecken. Entweder litt er an Geschmacksverirrung oder er war tatsächlich blind vor Liebe. Ich entschied mich für ersteres, denn lieben konnte man diese Person wirklich nicht. Das hoffte ich zumindest.
Wie zwei Teenys turtelten die beiden herum und ließen sich durch meine Anwesenheit ganz und gar nicht stören. Sie knutschten rum Und befummelten sich sogar mehr oder weniger. Sie zumindest ihn. Bei dem Anblick konnte einem nur Übel werden. Nach dem Essen bat ich Rob dann, mich zurück zu bringen unter dem Vorwand ich sei müde vom langen Tag. Ich wollte einfach nur weg.
Weg von IHR. Zu meiner Überraschung fuhr Kate nicht mit. Sie wolle sich für ihn hübsch machen, hatte sie ihm ins Ohr geflüstert, bevor wir losfuhren Naja eigentlich war es kein Geflüster, denn ich verstand sie wortwörtlich. EKELHAFT!
Wie konnte er nur…?

22.3.09 15:13
 


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