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3. Teil Robert Pattinson Geschichte. *___*

Hier könnt ihr nun den 3. Teil der Robert Pattinson Geschichte lesen (:

Viel spaß dabei.

Ich hoffe es gefällt euch weiterhin...?! (:

 

 

Ein wenig andere Freundschaft

 

 

Um das zu vermeiden, lief ich gleich am nächsten Morgen zum Kiosk um die Ecke, und holte mir eine call now Karte, um ihm gleich Auf dem Weg zur Uni mit Zug zu antworten: „ Hey Robert. Hat mich sehr gefreut, von dir zu hören…Leider muss ich dich enttäuschen, was den Kater anging, denn leider ging es mir mindestens genau so übel wie dir. Den ganzen Tag brummte mir der Schädel und mein Magen rebellierte, gegen jede Art von fester Nahrung. Aber zum Glück lebe ich ja noch… Ich will ja nicht neugierig sein, aber warum warst du im Stress… In deinem Alter sollte man es sich noch nicht stressig werden lassen :-)… O.K. lassen wir das… Ich bin grad auf dem Weg zur Uni, und werd mir mal wieder einen langweiligen Vortrag von Herrn Professor Dr. Hase anhören in dem er ohne Luft zu holen über das Brandenburger Tor schwafelt… Nun ja… Also dann, wir hören voneinander denk ich… cu Josy.“

Die Antwort lies nicht lange auf sich warten, denn schon wenige Minuten später meldete sich Mein Handy. Und ich las:“ Guten Morgen…Schäm dich, mich so früh aus den Federn zu schmeißen… Ich war noch in meinen tiefsten Träumen…Um deine Frage zu beantworten, warum ich Stress hatte: Ich musste mich auf ein Carsting vorbereiten… Professor Dr. Hase, was für ein Name… Muss ja super interessant sein deine Vorlesung, das du dich schon um diese Zeit zur Uni quälst… ach ja noch eine Bitte an dich: BITTE nenn mich Rob, ich mag es nicht, wenn man mich Robert nennt….Ich warte auf Antwort:-)…ROB“

Die ganze Fahrt über, eine halbe Stunde, schrieben wir hin und her. Ich erzählte ihm von Professor Dr. Hase, der wie sein Name vermuten lässt, lange Ohren und Hasenzähne hatte, das ich Kunst und Architektur studierte und das es gar nicht so früh war, wie er meinte (ich hatte die Zeitverschiebung von einer stunde vergessen, auf meiner Uhr war es 9).
Und er berichtete mir von seinem NICHT Modelcarstig, was ich vermutet hatte wie wohl so viele, sondern das eines Kinofilmes, welches super gelaufen war, aber er noch keine Antwort bekommen hatte.
Ich war beeindruck, davon, das er Schauspieler war und drückte ihm alle Daumen.
Dann hielt der Zug an meiner Haltestelle und ich stieg aus. Dort wurde ich auch schon von meiner Freundin Diana abgeholt, die wie ich auf die Uni ging und die Gleichen Kurse wie ich besuchte. Ab und zu unternahmen wir mal was zusammen, aber so gut wie mir Sandrah war ich mir ihr längst nicht befreundet, denn in manchen Dingen war sie so kindisch.

Zwischen Rob und mir entwickelte sich eine wirklich gute Freundschaft und schrieben nun fast täglich miteinander, oder telefonierten stundenlang. Die Leute beim Carsting hatten sich tatsächlich für ihn entschieden und er musste für einige Zeit in die Staaten reisen um dort dem Film zu drehen. Leider hieß das, das er nicht mehr so viel Zeit hatte um stundenlang mit mir zu chatten, zu telefonieren oder sonstiges, aber er versprach sein bestes zu tun.

An einem Samstagabend saß ich wie so oft in letzter Zeit, allein vor der Glotze. Diana hatte mich zwar gefragt, ob ich mit ihr was Trinken gehen wollte, aber für ihr Teenygehabe hatte ich null Kraft. Also war wieder der Fernseher mein Begleiter für diesen Abend. Zu meinem Glück lief wieder nichts interessantes, also blieb ich bei einem dieser Harry Potter Filme, den ich mir mal mit Sandra im Kino angesehen hatte, weil kein Anderer Zeit hatte, hängen.
Ich war gerade dabei den Kampf gegen meine Augen zu verlieren, nicht zuzufallen, dachte ich, ich seh nicht richtig. Das war doch nicht Rob, der da durchs Bild lief oder etwa doch.
Und tatsächlich, er war es. Kein Zweifel. Verwechslung ausgeschlossen.
Warum hatte er nichts gesagt?
Jetzt war mir auch klar, warum er mir so bekannt vorkam, als ich ihn auf der Hochzeit kennengelernt hatte. Mensch, Sandrah hätte mir ruhig mal ein Sterbenswörtchen sagen können, das der beste Freund ihres Ehemannes ein Schauspieler war, den wir schon mal auf der Leinwand gesehen hatten.
Zum Glück war ich noch nicht wirklich in eine peinliche Situation deswegen geraten. Ich musste grinsen bei dem Anblick, das er durch den Bildschirm lief.
Ich griff nach meinem Handy und schrieb ihm, zum 10. Mal an diesem Tag, eine SMS. Vermutlich blieb diese, wie die anderen auch, unbeantwortet, aber das war mir zu dem Zeitpunkt ziemlich egal. Ich musste es einfach loswerden.
„Hey du Arbeitstier! Ja genau ich schon wieder. Aber eins MUSS ich jetzt erzählen und mich bei dir beschweren. Also ich bin grad dabei mir einen Harry Potter Film anzusehen…Und nun rate mal, wen ich da entdeckt habe…Na erraten? Bingo…Ganz richtig. DICH. Warum hast du mir nichts davon erzählt? Ich dachte der Film, den du jetzt drehst sei dein erster…Und du lässt mich auch noch in dem Glauben…Also wirklich, jetzt solltest DU dich aber schämen…Ich warte auf eine Erklärung… Bis dann, Josy“
Antwort, kam ich natürlich keine.
Ein paar Tage später saß ich abends an meinem Laptop um für ein Referat über Baustile zu recherchieren, loggte sich Rob ein.

 

 

12.3.09 18:56


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Teil 2 =) Ein wenig andere Freundschaft.

Hier könnt ihr jetzt schonmal,dank Meq, den nächsten (2) Teil von der Geschichte lesen =) Hoffentlich hat euch der erste Teil gefallen.

Aber meiner Meinung nach wir es noch besser =)

 

100%

Ein wenig andere Freundschaft - Teil 2

 

Dann folgten die Ehrentänze. Ich hatte Bammel davor, denn ich konnte nicht wirklich gut tanzen, und außerdem wusste ich nicht, mit wem ich tanzen sollte, so ganz ohne Partner. Zum Glück war Robert auch allein hier und er forderte mich zum Tanz auf. Ich hoffte, mich nicht zu sehr zu blamieren, doch zu meiner Überraschung ging alles wie geschmiert, denn Robert war ein begnadeter Tänzer und so konnte ich mich gut von ihm führen lassen und mir passierte kaum einen Patzer.

Nach der endlosen Tanzerei, begab ich mich völlig erschöpft zur Theke, um erst mal meinen Durst mit einem schönen kühlen Bier zu stillen.
Naja der Durst war zwar gestillt, dafür schmeckte das Englische Bier aber zum Kotzen. Schmeckte wie ein abgestandenes Hansa Pils, pfui Teufel.
Robert hatte meine verzogene Schnute bemerkt und kam lachend auf mich zu. Und wieder unterhielten wir uns. Eine ganze Weile, nein eine halbe Ewigkeit, denn es war schon früh am morgen, als wir uns allmählich auf den Heimweg machten. Robert begleitete mich im Taxi zu meinem Hotel und auf dem Weg dorthin tauschten wir unsere Handynummern aus, weil wir unbedingt in Kontakt bleiben wollten, so gut verstanden wir uns.
Er hatte noch die Idee sich am nächsten Tag zum Mittagessen zu treffen, doch daraus wurde nichts, denn mein Flieger nach Hause startete schon an diesem Morgen um halb 11.
Völlig erschöpft lies ich mich in mein Bett fallen und schlief auch keine 10 Sekunden später schon ein. Und wie es nun mal nach so einer Party kommen musste, hatte ich verpennt, und kannte wie von der Tarantel gestochen im Hotelzimmer herum, um meinen Kram zusammenzupacken und dann schnell ins Taxi zu springen, welches mich zum Flughafen brachte.
Ich hatte bis dahin nur knappe 4 Stunden geschlafen und fühlte mich, als hätte mich ein Panzer überrollt. Mein Schädel brummte und mein Magen kämpfte noch gegen Alkohol der vergangenen Nacht. Ich war doch tatsächlich betrunkener gewesen, als ich dachte…
Nach endloser Warterei startete endlich das Flugzeug und ich konnte meine Augen endlich wieder entspannen und etwas vor mich hindösen.
Zum Glück dauerte der Flug nur 2 Stunden und der Weg vom Flughafen zu meiner Wohnung auch nur ne halbe Stunde. Kaum hatte ich die Wohnungstür aufgeschlossen, lies ich mich auf meine Couch plumpsen um noch mal einige Stunden meinen Rausch auszuschlafen.

Einige Tage vergingen und von Mal zu Mal fühlte ich mich einsamer.
Es kamen keine Anrufe, und auch keine SMS meiner Freundin. Naja ich war ihr deswegen auch nicht böse, denn schließlich war sie mit ihrem Tom in den Flitterwochen. Für ganze zwei Wochen nach Spanien in die Sonne.
Mein Handy stand fast vollkommen Still. Hier und da mal nen Anruf von meinen Eltern, oder ne SMS meines nervigen kleinen Bruders, der mal wieder unbedingt bei mir an den Laptop müsste um zu surfen. Ja dafür war seine blöde große Schwester noch gut…
An einem Sonntagabend, saß ich mal wieder vor dem Fernseher und zappte durchs Programm, denn es lief mal wieder nichts Gescheites. Nur ein Paar Liebesschnulzen, auf die ich überhaupt kein Bock hatte.
Gedankenversunkend, holte mich das Vibrieren meines Handys in die Realität zurück. Eine SMS. Was will denn schon wieder mein blöder Bruder? Kann er mich nicht mal an einem Sonntagabend in Ruhe lassen? Schoss es mir in den Kopf, doch es war nicht mein Bruder, sondern Robert. Ich freute mich von ihm zu hören und las neugierig seine Nachricht:
„Hi. Na, hast Dich von der Hochzeit wieder erholt? Man ich hatte vielleicht einen Kater… Ich hoffe es ging dir besser wie mir… Wie geht’s dir so? Entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde, aber ich war im Stress… Habe heute eine Karte von Tom und Sandra bekommen, die sich da toll erholen… Würd mich freuen von dir zu hören… Liebe Grüße, Rob“

Leider hatte ich kein Guthaben auf der Karte, was mich total ärgerte. Jetzt dachte er wahrscheinlich, dass ich nichts von ihm wissen wollte.

 

 

11.3.09 19:28


=) What If I´m the bad guy ? *_*

           


Soooo, jetzt gehts los, würd ich sagen.

Ich finde die Geschichte irre schön. Leider habe ich von dem Mädchen,die die Geschichte geschrieben hat noch keine Rückmeldung bekommen. Aber den Teil den ich habe, sind bei Micosoft Word 10 Seiten..., das ist total toll.

Ich werde die erste Seite hier jetzt reinsetzen und dann noch eine weitere Seite herstellen inder ich die Geschichte reinsetze. Aber auch nur jetzt die erste Seite... und wenn ich morgen die näcste Seite reinsetze, oder vielleicht auch heute Abend, dann werd ich die neue erstellte Seite "aktuallisieren." Oder so :D:D:D:D

Nunja, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Ich hoffe, ihr freut euch auf die fortsetzung.

 

          

 

Die ein wenig andere Freundschaft ...

 



Endlich war der Tag gekommen. Stundenlang hatte ich beim Friseur gesessen um mir die Haare machen, und Make up ins Gesicht schmieren zu lassen. Aber das Ergebnis konnte sich doch recht gut sehen lassen. Das Kleid, welches meine beste Freundin ausgesucht hatte, sah einfach nur toll aus. Sie hatte eine gute Wahl für die Kleider ihrer Brautjungfern getroffen. Trägerlos, knielang und Champagnafarben.
Zusammen mit ihrer Schwester, die gleichzeitig ihre zweiten Brautjungfer war, den beiden Männlichen Trauzeugen und dem Bräutigam, standen wir vor dem Altar der Kirche und warteten auf den Einmarsch der Braut. Ihr zukünftiger Ehemann starrte Gespannt auf die Kirchentür.

Die Glocken erklangen, die Tür öffnete sich und herein kam eine strahlende Schönheit, geführt von ihrem Vater.

Nach der Zeremonie standen wir alle vor der Kirche, es wurden Hände geschüttelt, es wurde umarmt und gratuliert
Sandra strahlte wie der Sonnenschein persönlich und immer wieder kullerten ihr Freudentränen über ihre Wangen.
Auch ich war immer wieder zu Tränen gerührt. Vor Freude, wie auch vor Trauer. Alle meiner Freunde hatte einen Partner, nur ich war noch allein. Aber das war nicht das schlimmste, denn von nun an würde Sandra endgültig in London leben. Bei ihrem Mann. Sie würden eine Familie gründen und glücklich sein. Und ich würde wahrscheinlich dann immer noch alleine in meiner Studentenbude hocken und haufenweise Junkfood in mich reinschaufeln vor Frust, keinen Partner zu haben.
Jetzt würde sie mich nicht mehr jeden Abend besuchen kommen, oder mich anrufen und bis spät in die Nacht zu plaudern.
Von nun an wird sie ihr eigenes Leben leben und das weit weg von mir.
Ich gönnte ihr das Glück, keine Frage, doch sie fehlte mir schon jetzt.

Während des Fototermins fing ich mich wieder und überspielte gekonnt meine Traurigkeit. Schließlich war das Sandras großer tag und den wollte ich ihr auf keinen Fall mit meinem Rumgeheule vermiesen.

Nach dem Empfang gingen wir alle auf unsere Plätze, ich saß links neben der Braut. Neben dem Bräutigam der Trauzeuge, so wie sich das nun mal gehört. Während ich schon auf meinem Platz saß und alle warteten, das sich auch das Brautpaar setzte, machte ich mich mit dem ersten Trauzeugen bekannt, mit dem ich bisher nur einzelne Worte gewechselt hatte. Er war jung. Zarte 20 und er hatte sehr feine Gesichtszüge. Fast wie ein Mädchen, aber süß irgendwie. Irgendwie kam er mir bekannt vor, aber ich hatte keine Ahnung warum, schließlich hatte ich ihn doch heute zum ersten Mal gesehen oder nicht?
Sein Name war Robert, und er war der beste Freund von Tom, dem Bräutigam. Tom war 3 Jahre älter als er, aber immer noch 3 Jahre jünger als seine Frau.

Ich verstand mich gut mit Robert, und wir unterhielten uns noch eine ganze weile, auch nach dem Essen, bis zu den Reden des Trauzeugen und der Brautjungfer. Ach ja die Rede, die hatte ich total verdrängt. Ich hoffte, das Roberts Rede so schlecht sein würde, das keiner mehr Interesse an meiner haben würde, doch alle Hoffnung war vergebens. Roberts Rede war toll. Sie war witzig und wehmütig zugleich. Alle lachten und applaudierten laut. Und so war ich an der Reihe.
Ich zögerte erst, stand dann auf und räusperte mich um dann anzufangen:

„Sehr geehrte Gäste, mein liebes Brautpaar, ich bin nicht grad der große Redner, deshalb werde ich mich kurz halten.
Ich kenne die Braut schon meine halbes Leben. Genaugenommen seit 14 Jahren.
Genau wie ich war sie ein kleines Mauerblümchen und saß allein da, am ersten Schultag der 5ten Klasse. Also hab ich mich erbarmt und mich zu ihr gesetzt.“
Alles lachte und ich machte eine kurze Pause.
„ Von da an waren wir unzertrennlich, haben etliche Bon Jovi Konzerte besucht und dabei gekreischt, wie eine wild gewordene Horde Hyänen.“ -Wieder Gelächter-
„ Als ich die Nachricht bekam sie hätte einen neuen Freund, der in London lebt, viel ich aus allen Wolken und hoffte, das sie sich ganz schnell wieder von ihm trenne würde, damit ich sie wieder für mich allein habe, doch leider wollte sie nicht als ewige Junggesellin enden so wie ich, und behielt ihn auch noch.“
-Mitleidiges OHHHH erhellte den Raum- „ Aber als ich ihn dann kennengelernt hatte, wusste ich warum sie sich für ihn entschieden hat, denn er tut ihr wahnsinnig gut. Ich kenne kaum ein Pärchen, was sich so ergänzt wie sie.
Meine liebe Sandra, mein lieber Tom, ich wünsche euch viele Kinder und alles Glück der Erde, aber BITTE, lasst mir auch noch was übrig, das ich nicht für immer alleine bleibe!!!!!“

Alles lachte und applaudierte und mir viel ein Stein vom Herzen. Ich setzte mich und leerte mein Glas Rotwein auf ex.

 

    

 

11.3.09 12:50


Geschichte *-*

 

Ich habe nochmal ein wenig rumgesurft, und eine sehhhhr schöne Geschichte gelesen.

Sie handelt davon :

Ein Mädchen lernt auf der Hochzeit ihrer Freundin den Trauzeugen "Robert Pattinson" kennen

Es ist quasi in der perspektive von dem Mädchen die inzwischen die beste Freundin von Robert Pattinson ist.

Es ist fast genauso,wie es bei ihm in wirklichkeit ist.

Sie lernen sich kurz bevor die Dreharbeiten von Twilight anfangen kennen.

Sie geht zwar noch nicht lange die Gesichte, aber ich habe schon Kontakt zu dem Mädchen aufgenommen die die Geschichte geschrieben hat und hoffe ich werde schnellsmöglich weiteres von der Geschichte bekommen.

Ich werde sie MORGEN Bloggen (:

Aber erstmals nur ein kleinen Teil,denn es ist schon sehr viel was sie bisher schon geschrieben hat (:

Liebe Grüße, Tannicken :-*

10.3.09 20:34


What If I´m not the hero ?

Edward:"Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."

Bella:"Was für ein dummes Lamm:"

Edward:"Was für ein kranker, masochistischer Löwe."


Da sich Meq noch eine weitere "Leseprobe" von Seelenbiss gewünscht hat werde ich ihr diesen Wunsch sofort erfüllen (:

 

Seelenbiss :]

Als ich meine Schlüssel im Rücksack suchte, streifte mein Arm unbewusst die Eingangstür und diese glitt langsam auf. Verdutzt schaute ich in den Flur und schob meine Schlüssel wieder bei Seite. Mein nächster Blick wanderte fragend in Richtung des Zivilwagens, aber nichts tat sich dort. Keiner hielt mich zurück oder hob eine Hand aus dem Fenster um mir zu winken. So entschloss ich mich einen Schritt ins Innere des Flures zu machen. Alles war wie immer: Die Garderobe war mit Jacken überschwemmt, die Schuhe standen im Schuhschrank und auf dem Parkett lag der Teppichläufer exakt in der Mitte.
Nachdenklich legte ich mein Gesicht in Falten und stellte mir etliche Fragen. Alle samt schüttelte ich sie ab und stellte die Vermutung an, dass die Tür einfach nicht richtig zu gemacht worden, oder sie aufgesprungen war. Allerdings würde Helen gerade in der jetzigen Lage sehr aufpassen und das lies ein Sorgengefühl mitschwingen. Der Umgang mit der ständigen Angst hatte mich schon etwas abgehärtet und ich rief mit voller, kehliger Stimme: ››Mom?‹‹
Die Antwort kam in folge von quietschten Autoreifen. Das dröhnende Geräusch drang von der Straße zur Hautür herein. Die Zeit begann für mich still zu stehen. Jeder Schritt und jeder Atemzug fühlten sich wie etliche Sekunden an.
Langsam bewegte ich mich durch den Flur auf die halboffene Wohnzimmertür zu. Im nächsten Augenblick erschütterte ein lautes Knurren das Haus und erfasste mein Herz eiskalt. Das Geräusch kam direkt aus dem Zimmer vor mir. Eine gewaltige Übelkeitserscheinung machte sich in meinem Magen breit und gegen meinen eigentlichen Willen setzte ich weitere Schritte vorwärts. Meine Augen waren so weit aufgerissen, dass es mir schon weh tat, aber ich wagte nicht zu blinzeln. Jede Zelle meines Körpers hinderte mich daran einen Gedanken zu fassen und ich hatte das Gefühl, das selbst mein Atem aufgehört hatte. Ich versuchte den Türgriff zu erreichen, als ich eine Autotür hastig aufgeschmissen wurde und es lautes Knacken ertönte. Mein Kopf legte sich schief und meine Hand wich plötzlich zurück.
Bereits im nächsten Augenblick wurde ich von einer kräftigen Hand am Oberarm gepackt und nach hinten gegen die Treppenwand geschmissen. Ich knallte hart mit dem Kopf gegen das Holz und ein gewaltiges Schwindelgefühl erfasste mich. Der Raum bebte in meinen Augen und alles war verschwommen. Ich schloss die Lider und schüttelte mich hin und her. Zitternd suchten meine Hände nach meinem Kopf, der wie ein Kraftwerk zu dröhnen begann. Mit jedem Augenaufschlag erfasste ich meine Umgebung besser, doch mein Rückrad schmerzte höllisch.
Vor mit stand eine Frau. Schulterlange, schwarze Haare hingen von ihrem Kopf herunter. In dem dauergewellten Haar traten hier und da rote Strähnen hervor. Mit ihrem schneeweißen Gesicht schaute sie von der Wohnzimmertür auf mich herab. Ihre enge, dunkle Jeans schmeichelte ihren langen, wohlgeformten Beinen und ihr offener, brauner Mantel entblößte den restlichen perfekten Körper, der von einem blauen Pullover verdeckt wurde. In ihrem Gesicht zogen sich Wutfalten und sie schrie mich regelrecht an: ››Verschwinde! Draußen wartet ein Wagen auf dich!‹‹
Als ich nicht reagierte, beugte sie sich weiter in meine Richtung vor und funkelte mich ihren Augen an. Dieser Anblick brachte eine Erstarrtheit mit sich, die mich in keinen Ton mehr sagen lies. Ich wagte noch nicht einmal zu zucken. Diese Augen waren mein schlimmster Albtraum, der erneut wahr geworden war. Flammend schillerten sie katzenähnlich vor Erregung und ich drückte mich Kopf schüttelt gegen die Treppenwand.
››Los jetzt, dir bleibt keine Zeit! Hau ab!‹‹, erhob sie ihre Stimme wieder und hatte sich dabei bereits wieder umgedreht. Ich versuchte mich aufzustellen, aber mein ganzer Körper war wie Blei. Mein Atem verlief jetzt im rasenden Tempo und ich keuchte lautlos.
Die Frau trat gegen die Tür und in einem lauten Kratzen schob sich das Holz über den Wohnzimmerboden. Sie versperrte mir die Sicht, hielt jedoch nicht lange inne. In geduckter Haltung sprang sie leichtfüßig auf etwas zu, was mir verborgen blieb. Lautes Knurren und das Bersten von Möbeln gab mir die Kraft mich langsam aufzurichten. Ich zog meine bleibeladenen Füße hinter mir her und krallte mich am Holzrahmen der nicht mehr vorhandenen Tür fest. Die übliche warme Luft des Ofens strömte auf mich ein, erfasste mein kaltgewordenes Gesicht. Etliche Möbelstücke waren umgeworfen, Bücher lagen zerstreut auf dem Boden und eine Vase hatte ihre Scherben auf dem Parkett verbreitet. Die Frau rangelte gefährlich mit einem Mann. Durch die schnellen Bewegungen konnte ich erst nichts genaues erkennen. Sie waren überirdisch schnell und das Knurren und Fauchen schallte durch das ganze Haus und erfasste dennoch nicht meinen Selbsterhaltungstrieb. Ich fühlte mich wie angewurzelt. Als mein Blick auf das Sofa fiel, wusste ich jedoch nicht wie mir geschah. Meine Atemzüge wurden noch kürzer und ich konnte mich nicht länger zurückhalten. Es kam mir vor, als wenn ich gleich hyperventilieren würde. Ich schrie und krallte mich noch fester in das gesplitterte Holz, um mich zusammen zu brechen. Mein ganzer Körper bebte unter diesem Ton. Er war so schrill, das ich danach kaum mehr etwas hörte. Meine Ohren fühlten sich an, als wenn sie mit Watte gefüllt waren. Die Tränen schossen mir wie Wasserfälle aus den aufgerissenen, unglaubwürdigen Augen. Helen lag bewegungslos auf dem Sofa und an ihrem Hals prangte eine breite Wunde. Leblos lag sie da, jedes liebevolle Lächeln auf ihrem Gesicht war verstummt.
››Verschwinde!‹‹, zischte die Frau abermals aus der linken Ecke und ich trat ein paar Schritte zurück. Ich musste hier weg. Sie hatte Recht, aber ich war komplett gelähmt. Mein Körper gehorchte mir nicht mehr. Ich schluchzte und brachte ein paar weitere Schritte über das Herz.
››Hab ich dir nicht gesagt, es würde etwas passieren, wenn du nicht hören würdest!‹‹, ertönte es aus unserem Wohnzimmer. In diesem Augenblick wurde die Frau auf den Boden geworfen und ihr Gegner warf sich auf sie. Drückte sie in das splitternde Parkett. Sie schob ihre Zähne knurrend in seine Richtung und als er sie unter Kontrolle gebracht hatte, schaute er mich an. Als ich ihn erkannte, waren mein Füße plötzlich frei. Ich rannte aus dem Haus und sah den blauen BMW, dessen Beifahrertür weit offen stand. Der Motor lief noch. Ich hetzte auf ihn zu und wäre fast auf dem Boden gestürzt. Mittlerweile machte die Dämmerung langsam der Nacht platz und es wurde immer dunkler. Die Lichter der Straßenlaternen gingen flimmernd an.
››Jetzt steig schon ein!‹‹, schrie eine Männerstimme aus dem Auto. Ich linste nur kurz über die Beifahrerseite hinein und sah einen schlanken, schwarzhaarigen Mann auf der Fahrerseite saß. Er fauchte an und fuchtelte demonstrativ mit den Händen: ››Schneller!‹‹
Was ich jedoch bei näherer Betrachtung sah, wurde mir zuwider und ich schüttelte nur mit dem Kopf. Auch seine mandelförmigen, asiatischen Augen strahlten mich in Robinrot an und der schmale Strich lies ihn so sehr mehr wie ein Raubtier erscheine, als wie einen Menschen.
››Willst du mich verarschen?‹‹, spottete er.
Ich brachte in der damaligen Verfassung nur ein stottern heraus: ››Du … Du … deine Augen …‹‹ Ich zeigte mit zitternden Finger auf ihn.
Im Hintergrund hörte ich, dass jetzt auch das Geschirr verbrach und die Fenster durch großen Druck zersplitterten. Der junge Mann wechselte ständig den Blick zwischen mir und einem imaginären Punk hinter mir, vermutlich das Haus.
Ich wusste nicht, was ich machen sollte, aber ich wollte auf keinen Fall in dieses Auto. Da viel mir der Zivilwagen der Polizei, der auf der gegenüberliegenden Seite parkte, auf. Mit schweren Schritten, als wäre ich betrunken, hechtete ich auf die andere Seite. Hastig versuchte ich krampfhaft die Tür zu öffnen, blickte dabei durch die Scheibe und erneut blieb mir ein Klos im Hals stecken, der meine Kehle so vereinnahmte, dass nicht einmal mehr ein heiserer Schrei heraus drang. Auch die beiden Polizisten hatte es kaltblütig erwischt. Das Blut an ihren Kehlen war bereits angetrocknet und ich schnappte hörbar nach Luft, als wenn ich ersticken würde.
Ich drehte mich um und lehnte mich an die Fahrerseite, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
Währenddessen hatte der Mann im BMW sein Fenster herunter gefahren und schnauzte mich abermals aggressiv an: ››Willst du sterben, oder was?‹‹
Vielleicht war er wirklich meine Rettung, aber der Schock saß einfach zu tief. Ich hoffte, dass irgendein Passant vorbeikommen würde und mir zur Hilfe kam. Links und Rechts schaute ich mich unter Hast um. Natürlich war niemand da, wenn man jemanden brauchte. Nicht einmal ein Auto fand seinen Weg zu mir.
Der Krach aus meinem Haus wurde immer lauter.
In einer Kurzschlussreaktion rannte ich die Straße entlang und bog in die Allee ein. In meinem Kopf pochte es. Meine Wangen brannten von der Kälte und von der Hast. Ich musste weg von hier. Der BMW verfolgte mich und kam fast ins Schleudern, als er mir um die Ecke folgte.
In meinem Tempo fuhr er neben mir und als ich einen Blick auf die Beifahrerseite verschwendete, verstand ich nicht, wie er die Tür so schnell geschlossen haben konnte. Wieso machte ich mir eigentlich über so etwas Gedanken, war es unglaublich?
In dem Moment rannte etwas an mir vorbei, so schnell, das ich es gar nicht fassen konnte. Ein Blitz, der einen Schweif von kalter Luft hinter sich herzog.
Der blaue BMW stellte sich senkrecht auf die Straße und der schwarze Blitz, der eben noch die Luft neben mir aufgehetzt hatte, sprang auf das Dach. Es war die Frau, die sich nun in das Metall des Autos krallte. Sie fluchte: ››Scheiße!‹‹
Ihr Blick zog an mir vorbei und ich bemerkte, dass ich ungewollt zum Stillstand gekommen war. Ein eiskalter Hauch bahnte sich seinen Weg zu meinem Hals und legte sich auf meine Haut. Wie unter Hypnose drehte ich mich um und blickte in ein lächelndes Siegesgesicht. Ich sah nur noch, wie die Hand des Mannes in meine Richtung schnellte und mich schmerzhaft traf.
Danach fühlte ich nichts mehr. Ich hörte noch die durchdrehenden Reifen eines Autos und dann wurde mir schwarz vor Augen. Ich versank in der Dunkelheit.

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What If I´m not the Hero ?

What If I´m the bad guy ?

 

 

9.3.09 20:00


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